Düsseldorf hatte den Eurovision Song Contest, Duisburg hatte Schimanski. Beide Städte liegen von Krefeld nicht weit entfernt. Beide haben eine gewisse Prominenz, aber Krefeld ist die Samt- und Seidenstadt. Diesen Namen machte sich Krefeld bereits im 18. und 19. Jahrhundert, da zu dieser Zeit die Seidenstoffproduktion ihre Hochphase hatte. Doch von ihrem unwiderstehlichen Charme hat Krefeld bis heute nichts eingebüßt, sie kann also leicht neben ihren bekannten Nachbarstädten bestehen.

Rund 235.000 Einwohner leben in Krefeld, die Fläche der Stadt in Nordrhein-Westfalen beträgt knapp 138 Quadratkilometer. Schon die Römer wussten Krefeld zu schätzen. Bereits im 1. Jahrhundert erbauten sie das Kastell Gelduba, das im heutigen Stadtteil Gellep zu bewundern ist. Man muss kein Gutachter sein, um die einzigartige Architektur der historischen Gebäude in Krefeld einschätzen zu können. Aber man sollte einSachverständiger sein, wenn man eine seriöse Immobilienbewertung durchführen und nachvollziehbare Immobiliengutachten erstellen will. In Krefeld ist die Immobilienbewertung besonders spannend, weil die Bauwerke so eindrucksvoll sind.

Es war der 21. Juni 1943, der für Krefeld ein schwarzer Tag war. Im Rahmen des Zweiten Weltkriegs befeuerten die Briten die Stadt und zerstörten viele Bauwerke, die somit unwiederbringlich ausgelöscht wurden. In den 1960er und 70er Jahren gab es in Krefeld eine regelrechte Abriss-Stimmung, viele Gebäude, die heute in Gutachten wahre Schmuckstücke wären, mussten der Abrissbirne weichen. Das galt auch für den berühmten Wasserturm an der Gladbacher Straße. Doch auch wenn die Krefelder Wertvolles verloren haben, es gibt doch eine Vielzahl historischer Bauwerke, die noch heute erhalten sind. Die Burg Linn, die im gleichnamigen Stadtteil steht, ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und beliebt. Gleiches gilt für das Haus Rath und die Burg Hüls, die in den letzten Jahren aufwändig restauriert wurde und so in neuem Glanz erscheint. Auch eine Vielzahl von Denkmälern trägt zum Stadtbild in Krefeld bei.

Die Stadt hat jedoch deutlich mehr zu bieten als anspruchsvolle Architektur. Krefeld ist bekannt für seine großen Parkanlagen. Die Stadtväter sind sogar zum Schluss gekommen, dass es sich bei Krefeld um die zweitgrünste Stadt Deutschlands handelt. Fakt ist in jedem Fall, dass es in Krefeld und um die Stadt herum viele Erholungs- und Waldgebiete gibt, die dazu einzuladen, in der Natur die Seele baumeln zu lassen. Ausgleich kann man aber natürlich auch beim Sport, im Naschwerk oder in einem der zahlreichen Brauhäuser der Stadt schaffen. Mit allem ist Krefeld bestens ausgestattet.